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Projekt "Trauma und Resilienz"

Seit 2006 haben wir uns auf den Weg gemacht gemeinsam mit Frau Dr. Luise Reddemann die Erfahrungen der Trauma- und Resilienzforschung für Erwachsene auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu übersetzen. Dankenswerterweise hat Frau Dr. Reddemann uns nicht nur bei den ersten Übersetzungsschritten geholfen, sondern auch die Schirmherrschaft für dieses Projekt übernommen.
Auf der Grundlage der Übersetzung aktueller Forschungsergebnisse sind die folgenden Ansätze für uns bedeutungsvoll geworden:
Das Konzept der besonderen Achtsamkeit z.B. hinsichtlich des Sprachgebrauchs und  der Form des Auftretens.
Beim Konzept der Themenlenkung sind die Fachkräfte für Alltagsthemen mit verantwortlich. Grundsätzlich geht Stabilisieren vor Aufarbeiten, Problematisches soll nicht wiederholt werden.
Das Konzept der Resilienz beachtet u.a. die Mengenverhältnisse. Es soll erheblich mehr Zeit und Energie für die Arbeit an resilienten Verhaltensmustern als für die Arbeit an Problemen aufgewandt werden.
Das Konzept von Räumen für Autonomie betont die Notwendigkeit von  „eigenen Räumen“ für autonome Entscheidungen oder Gestaltungen, in denen Kinder und Jugendliche in eigener Regie gesunde Verhaltensmöglichkeiten leben können.
Das Konzept für Aufklärung und Schulung stellt sicher, dass Kinder und Eltern ein angemessenes professionelles Bild von ihren persönlichen und systemischen Belastungen, den möglichen Folgen und helfenden Maßnahmen erhalten.
Das Konzept der Kraftquellen sucht verfügbare unterstützende Handlungs- möglichkeiten im Alltag für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Die hier skizzierten Aspekte bedingen eine besondere Beachtung bei der Ausgestaltung der Wohngruppen. Räumliche als auch die materielle Ausstattung sind auf die Entwicklung von Möglichkeiten zur Selbstregulation und Selbststeuerung abgestimmt.

 
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